HOMELESS in WASHINGTON

Das Capitol bei Nacht

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Kapitel 36

Ich weiß, diese und die letzte Kapitelüberschrift könnten sich positiver anhören. Kris würde mich jetzt fragen, wo ist nur mein fröhlicher Wolfgang geblieben? Der ist natürlich immer noch da und ist immer noch genau so jung und lustig, wie damals, nur sieht er jetzt leider „etwas“ älter aus… 😉 Das liegt daran, dass ich hier ja auch die harte Wirklichkeit erzähle und in der gibt’s manchmal eben nix zu lachen… 😉
Anders ausgedrückt, eigentlich könnte man über dieses Leben ununterbrochen lachen, wenn es manchmal nur nicht so traurig wäre… 😉

Ein Grund warum uns das Lachen zu dieser Zeit verging war die Tatsache, dass wir zwar schon vor rund einem Jahr unser neues Visum beantragt hatten, also ein ganzes Jahr vor dem Ablauf des aktuellen, aber immer noch nichts, absolut nichts in der Hand hatten, außer einer Empfangsbestätigung der USCIS, der amerikanischen Einwanderungsbehörde. Mehr dazu erzähle ich aber im nächsten Kapitel…

In jedem Fall ging in Kris und mir die Angst um, dass wir möglicherweise bald zwangsweise deportiert werden könnten, weil unser Visum dabei war auszulaufen. Wir wollten aber definitiv noch nicht weg aus den USA, auch wenn sich New York leider nicht in jeder Hinsicht als unser „American Dream“ heraus gestellt hatte. Trotzdem waren es uns allein die Schulen für unsere Kinder wert, noch länger hier bleiben zu wollen.

Außerdem hatten wir uns schon vor einiger Zeit mal wieder eine – typisch deutsche – Liste mit allen Sehenswürdigkeiten gemacht, die wir unbedingt noch sehen wollten, bevor uns Donald Trump… Nein, nein, der spielte da glücklicherweise noch keine Rolle… aber irgendwer anders vielleicht aus dem Land schmeißen würde.

Washington D.C., die Hautstadt der Vereinigten Staaten von Amerika, the Land of the free Dingsdabumsda, stand dabei relativ weit oben auf der Liste. Wir wollten einfach mal den netten Onkel Obama überraschend zum Kaffee besuchen und uns dabei auch noch ein wenig die Washington ansehen. Tatsächlich ist das Weiße Haus nämlich nur rund 4 Autostunden von New York entfernt.

Ein Besuch bei Lincoln
Ein Besuch bei Lincoln in Washington D.C.

An einem recht schönen und noch relativ warmen Novemberwochenende holte ich also früh morgens unser gemietetes Auto ab und schon ganz bald machten wir uns, mit der üblichen einstündigen fünfköpfigen familiären Karawanen-Verspätung, auf den Weg.

Die Fahrt war so naja… es gibt zwar irgendwie immer was zu sehen, aber die amerikanischen Highways sind meistens nicht besonders spannend. In der Regel sind sie ziemlich breit und jeder deutsche Grüne (also die von der Partei) würde sich dabei, schon ein wenig zu Recht über die Betonierung von zu viel Natur aufregen. Zusätzlich darf man nicht sehr schnell fahren. Umgerechnet maximal 120 km/h, was für die meisten Deutschen gefühlt ungefähr die Geschwindigkeit einer Pferdekutsche im Central Park sein dürfte. Ich muss dabei, ehrlich gesagt, schon immer etwas aufpassen, dass ich kein Nickerchen mache, aber wenigstens ist das „Dahingleiten“ dadurch recht entspannt, zumindest solange unsere drei lieblichen Tronfolger im Fond der Familienkutsche schlafen… Sobald dieser Schlafvorgang jedoch beendet ist, muss man *SOFORT* trinken, essen, streiten, kämpfen und aufs Klo… wie immer eben. 😉

Als wir nach einer zumindest zeitweise entspannten Fahrt in „DC“ ankamen, war es noch früh genug, um noch etwas die Stadt zu erkunden. Angeblich ist Washington ja die Hauptstadt der in vielen Bereichen immer noch mächtigsten Nation dieser einen Erde, auf der wir alle leben. Unser Hotel lag netterweise mitten im Zentrum und war nur ein paar Minuten zu Fuß vom „White House“ entfernt. Irgendwie schaffte ich es, alle dazu zu bewegen, das doch recht hübsche Hotel wieder zu verlassen und uns die Stadt ein wenig zu Fuß anzusehen.

Wir liefen vom Hotel aus erstmal nicht direkt zum weißen Haus, das wir uns für den Rückweg aufsparen wollten, sondern zu einem Park von dem aus man das „Capitol“, also so was wie den amerikanischen Bundestag und das „Washington Monument“, einen riesigen Obelisken mit Pyramiden-Spitze, den man schon in vielen Filmen gesehen hat, betrachten konnte. Es wurde schon langsam dunkel und wie häufig, waren die Entfernungen, vor allem mit unserer, aus den charakterlich unterschiedlichsten Kamelen bestehenden Karawane, länger als gedacht. Bis wir das Capitol endlich sehen konnten, war es dann schon komplett dunkel. Der weitere Weg zum spitzen Obelisken ging insofern mitten durch die dunkle und ziemlich kalte Nacht.
Obwohl wir doch in der mutmaßlich mächtigsten Stadt der Erde waren, die besser geschützt sein soll, als alle anderen Städte auf unserem Planeten, fühlten wir uns nicht wirklich sicher. Das kam leider daher, dass wir auf dem Weg jede Menge Menschen sahen, die ganz offensichtlich nicht in der „Schloßallee“ von Monopoly wohnten. Irgendwie hatte ich das nicht erwartet, schon allein deshalb weil es ja definitiv ein „paar“ terroristische Organisationen auf dieser Welt gibt, die die USA gar nicht mal so gerne mögen… – und irgendwie dachte ich, dass hier alles richtig schön sauber, sicher und aufgeräumt aussehen müsste. Tat es aber nicht!

Wir liefen weiter in Richtung des weißen Hauses und stellten uns natürlich erstmal vor das falsche Gebäude, das große und beeindruckende Säulen wie das weiße Haus in unserer Vorstellung hatte, aber eben nur das „U.S. Department of The Treasury„ war, also das Finanzministerium.
Endlich dann doch am richtigen weißen Haus angekommen, ist man beim ersten Besuch einigermaßen überrascht wie klein es in der wirklichen Wirklichkeit ist, gerade auch, wenn man vorher das daneben liegende Finanzministerium gesehen hat. Der Schluss, dass die Welt möglicherweise hin und wieder vom Geld regiert werden könnte und eben nicht vom netten Mann aus dem putzigen weißen Haus, liegt da offensichtlich und wortwörtlich ganz nahe.

Das falsche weiße Haus
Das falsche weiße Haus

Das richtige weiße Haus in Washington D.C.
Das richtige weiße Haus in Washington D.C.

Als wir uns so unseren Weg durch die weitere Nacht bahnten, kamen immer mehr eindeutig unschöne Gefühle in mir hoch und zwar nicht durch die Tatsache, dass Rafael jetzt schon wieder seit 15 Minuten von dem dringend notwendigen Abendessen erzählte oder das Anjella mal wieder anfing sich mit Quentin auf die eine und die andere und auch alle sonst möglichen Arten und Weisen zu „reiben“.

Nein, viel schockierter war ich überall auf dem Weg offensichtlich obdachlose und von der Gesellschaft ausgestoßene Menschen zu sehen. Wie konnte das aber sein? In dieser mächtigen und reichen Stadt, für viele Amerikaner sogar der wichtigste Stadt des Universums, gab es so viele Menschen ohne Unterkunft, Job, anständiger Kleidung und Essen? Wie konnte ein amerikanischer Präsident, das einfach so hinnehmen, dass sich die Armut in allen erdenklichen Facetten vor seinem „Palast“ zeigte, in dem er wahrscheinlich gerade am gemütlichen Kamin beim Abendessen saß?

Auf dem Weg zurück zum Hotel und in den Shopping-Bereich wurde es sogar noch schlimmer. Obdachlose schliefen in den Eingängen zu Geschäften und direkt vor Schaufenstern, wie wenn das die natürlichste Sache der Welt wäre. Die meisten Passanten gingen achtlos an ihnen vorüber. Mittlerweile war es unendlich kalt und wir froren ganz schrecklich. Wie mussten sich erst die Obdachlosen bei diesem Wetter fühlen?

Als wir dann endlich, Rafael zuliebe, im McDonalds einkehrten, was wir tatsächlich nur sehr, sehr selten tun, kamen sogar mehrere dieser armen Menschen in den Fresstempel, gerade mal 4 Minuten zu Fuß vom weißen Haus entfernt, und durchsuchten, während wir an der Kasse standen, die Mülleimer neben uns. Was für eine skurrile und dieser reichen Welt unwürdige Szene. – Der Manager wurde offensichtlich sofort davon unterrichtet und wollte die Essensuchenden hinaus werfen. Eine Frau, die tatsächlich noch relativ gut gekleidet war und unter anderem eine halbvolle Packung „French Fries“ (Pommes Frites) gefunden hatte, weigerte sich jedoch vehement und sagte sehr höflich, aber genau so bestimmt, dass sie zu Ende essen und dann erst den McDonalds verlassen würde. Der Manager ließ sie daraufhin gewähren… und sie aß in aller Seelenruhe ihre Pommer, obwohl sie die Meisten mehr oder weniger entsetzt anstarrten.

Ja, ich weiß, dass das wirklich kein lustiges Kapitel ist, aber was soll man auch dazu sagen? In was für einer Welt leben wir nur, dachte ich, wenn es selbst in einer Stadt, in der Milliarden und Abermilliarden für Rüstung und anderen Blödsinn ausgegeben wird, anscheinend nicht möglich ist, den „Homeless“, wie sie auf amerikanisch heißen, ein Dach über dem Kopf und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Was ist so toll an diesem „Kapitalismus“, in dem wir alle leben, wenn er es nicht schafft, zu vermeiden diese Art von Armut und Hoffnungslosigkeit zu produzieren? Ja, ich weiß schon, uns allen wird von klein an eingeimpft „leistungsfähig und ehrgeizig“ zu sein. Viele wollen deshalb reich und berühmt werden und schauen herab auf Menschen, die diesen Weg zu gehen nicht in der Lage sind. Ist das wirklich richtig? Sollten Menschen, die von Natur aus nicht so energiegeladen und gesellschaftskonform sind, nicht trotzdem ein Leben haben, in dem sie nicht nachts bei Eiseskälte auf der Straße schlafen müssen? Die wahre Größe einer Gesellschaft zeigt sich doch erst im Umgang mit den Schwachen, Alten und Kranken.

Ich war angeekelt und zutiefst geschockt – und zwar nicht von den vielleicht nicht ganz frisch riechenden „Homeless“, sondern von unserer kapitalistischen Welt, die an solch armen Schluckern einfach vorbei geht und denkt, dass die sich das wahrscheinlich selbst eingebrockt haben.

Und wenn es so wäre? Kann es nicht sein, dass Menschen manchmal einfach nicht mehr mit diesem Leitungsdruck, der von überall zu kommen scheint, zurecht kommen? Sind diese Menschen deshalb so etwas wie „menschlicher Abfall“, den man einfach am Straßenrand liegen lässt?

Natürlich warfen wir auch ein paar Dollar auf dem Weg zurück ins Hotel in diverse aufgestellte Sammelbecher, aber das würde natürlich nicht viel ändern und manche werden jetzt sagen, dass ich damit nur mein Gewissen beruhigen wollte. Uns ging es wirklich sehr, sehr gut im Vergleich zu all dem Elend hier – und sicherlich habe ich auch in New York, Karlsruhe oder Barcelona schon „Homeless“ gesehen, aber gerade im Widerschein des Lichts des weißen Hauses, kam mir alles noch viel falscher und unmenschlicher vor.

Aber das Leben unserer fünfköpfigen Familie ging trotzdem weiter…

Am nächsten Morgen hatten wir ein gutes Frühstück im Hotel und machten uns danach auf den Weg zu einer der Bustouren durch die Stadt. Washington ist voll von symbol- und geschichtsträchtigen Gebäuden und Monumenten. Ich wollte natürlich jetzt nicht mit einem Miesepeter-Gesicht durch die Gegend laufen. Das hätten die Kinder sicher nicht verstanden und schon gar nicht gut gefunden. So genossen wir also die Busfahrt bei schönem Wetter und freuten uns trotzdem, dass wir mal wieder interessante Dinge zu bestaunen hatten.

Das Washington Monument
Washington Monument und Anjella, Kris, Quentin und Rafael

Relativ spät am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach New York. In Battery Park gab es überhaupt keine Homeless People, was mir jetzt umso deutlicher auffiel. Sicher lag das nicht daran, dass es hier keine gab, sondern daran, dass die Police hier regelmäßig „aufräumte“…

Das Thema lies mich nicht mehr los! Ein paar Tage später kontaktierte ich Marianne und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, mit mir einen Film über die „Homeless in Washington“ zu machen. Ich würde für alle Kosten aufkommen, die dabei entstehen würden. Marianne war relativ schnell Feuer und Flamme. Wir suchten einen Videofilmer, der sie dort begleiten konnte und sie machte sich auf den Weg in die Hauptstadt.

Wir stellten letztendlich ein Projekt auf die Beine, das bei vielen, die es sich ansahen, ziemlich emotional rüber kam, was auch Sinn und Zweck der Sache war.

Leider wird sich die Welt durch dieses Video von heute auf morgen nicht ändern. Das finde ich ein bisschen schade… aber vielleicht nützt es doch etwas, wenn alle irgendwann anfangen zu denken und sich überlegen, ob das Alles so weiter gehen kann… Vielleicht sollte ich ja doch als amerikanischer Präsident kandidieren und dann die Welt wieder zu einem besseren und gerechteren Ort machen? Ich müsste dafür zwar meine Geburtsurkunde fälschen, weil man nur als waschechter Amerikaner kandidieren kann, aber noch viel schwieriger stelle ich mir die Aufgabe vor, mein ziemlich deutsches, unpräsidiales Tie-Äitsch („th“) los zu werden… 😉

Ein amerikanischer Präsident mit deutschem Akzent, das wär’ aber doch mal was – oder!? LOL! Schließlich durften die Österreicher, in Form des Terminators Arnie (Schwarzenegger), ja auch schon mal Kalifornien regieren… 😉

Und hier ganz zum Schluss noch unser Video. Wer das Buch jetzt schon bis hierhin gelesen hat, muss sich das (bitte) unbedingt ansehen… 😉

Wer will, darf auch noch die Welt verändern und unsere „Homeless in Washington“ Facebook Page liken: https://www.facebook.com/homeless.usa 🙂

United States Capitol
United States Capitol

PS: Ja, mein lieber Quentin, der Du mich immer verbesserst, wenn ich „I sink“ sage und „I think“ meine… Dein Vater ist Deutscher und das darf man ruhig hören! 😉

PSPS: Obama war übrigens tatsächlich „zu Hause“ als wir dort waren. Wir sahen die präsidialen Hubschrauber über uns fliegen und ihn dann später auch noch in den Nachrichten…

Auf dem Lincoln Memorial
Auf dem Lincoln Memorial

Ende von Kapitel 36


Die Verrückten von New York - Kapitel 35- Kapitelübersicht -Gefangen in den USA - Kapitel 37


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6 Kommentar

  1. Es ist beschämend für das angeblich beste und mächtigste Land dieser Erde wie dort und das noch in der Nähe des Regierungssitzes, mit den Menschen umgegangen wird.
    All das müsste nicht sein.
    Niemand müsste Hungern oder auf der Straße leben, wenn wir alle endlich uns gegen das uns regierende Kapital erheben würde und diesem endlich die rote Karte zeigen.
    Diese Welt hätte für jeden genug.
    Einige Wenige aber beanspruchen das Meiste für sich selbst.
    Ich plädiere für ein Leben ohne Geld. http://www.og.uy
    Lieber Wolfgang vielleicht machst Du ja mit. Ich denke es lohnt sich dafür zu kämpfen.
    Nicht für uns selbst sondern für unsere Kinder und Enkelkinder.
    Liebe Grüße aus Uruguay

    Peter

    • Ich stimme Dir voll und ganz zu, Peter! Tatsächlich hab‘ ich auch schon so einiges gesehen und gelesen über ein Leben ohne Geld… faszinierende Idee! Leider sieht es noch nicht so aus, wie wenn die Menschheit schon bereit dafür wäre…

      LG

      Wolfgang

  2. Ich lebe jetzt seit 18 Jahren hier im land der Freiheit, und hier ist man so frei das man ohne die in Deutschland vorgeschriebene Krankenkasse leben darf !!!! Und viele Familien sind eine Krankheit entfernt alles zu verlieren. Was eine zum Himmel schreiende ungerechtigkeit ist !!! Die einkommens grenze fuer eine familie von 4 leuten liegt bei 24 000 $ im jahr . Das ist weniger als das einkommen meiner 19 jaehrigen tochter die neben dem studium arbeiten geht. Und da die leute ohne krankenversichung halt nur in die notaufnahme koennen fuer normale krankheiten wie grippe, stechwunden,gebrochene knochen (meine tochter arbeitet in der notaufnahme ) und sich kein arzt die muehe macht die leute auf mentale krankheiten zu untersuchen, wird ein pflaster auf was man sieht getan und die menschen werden wieder raus geschickt . Und das soll jetzt nicht heissen das alle obdachlosen mental krank sind , aber viele davon. Und wir leben im bible belt , der chef von meinem mann ist 5 mal die woche in der kirche ABER als wir ihn vom flughafen mit genommen haben das seine frau die krank war nicht hin kommen musste ,und meine tochter wie immer an der einen ampel nach geld gefragt hat ( jetzt gibt sie ihr eigenes) um es einem Mann zugeben der im ROLLSTUHL sitztwollte der kirchenlaeufer meine tochter davon abhalten dem mann was zu geben. Nartuerlich haben wir dem mann trozdem was gegeben, seine worte „der gibts doch nur zum saufen aus“ . Bei dem kirchenlaeufer daheim angekommen meinte er wir sollten doch am wochenende auf eine gute flasche WEIN vorbei kommen !!!!!!!!!! Mit haus darf man trinken aber ohne haus nicht ??? Wir wohne auch ein dorf weg von einer grossen Army Kaserne, viele der obdachlosen waren mal in der army und sind durch Tabletten die vom arzt kamen davon abhaenig geworden und so irgentwann aus der army raus. Aber die schaeden von dem was die menschen gesehn und gemacht haben die sind geblieben !!! Und die menschen werden jedesmal wenn es um fluechtlings politic geht vor geschoben das solang nicht jeder vet ein dach ueber dem kopf hat will man keine fliechtlinge, wenn das thema dann abgehackt ist werden die Vet’s grad wieder vergessen !!!!!!!!!!!! Jedes jahr zur weihnachtszeit kann ich im supermarkt eine kleine box mit essen kaufen die dann gespendet wird, weil man hat ja nur zur weihnachtszeit hunger ,oder schlechtes gewissen das es leute gibt die NIX haben !!!!! Es gibt viele sachen auf die ich stolz bin bei meiner tochter ,ihr 12 monate im jahr mitgefuehl ist worueber ich am stolzesten bin !!!!! Sie geht weder 1 mal noch 5 mal die woche in die kirche und behauptet auch unglaeubig zu sein, aber sie glaubt an menschlichkeit und das ist wichtiger als das was der vollposten von ehemaligem chef meines mann’s glaubt. Ueber die falscheit der menschen um uns rum koennt ich mir kotzen . Jedes Jahr ein neues auto , das neuste Iphone und zum outfit passente scheuklappen das man das elend rings rum nicht sieht ,In der schule den kindern beizubringen das man erst nach der hochzeit das machen darf wovon man schwanger wird , das war der unterricht bei meinem sohn , meine tochter war 2 jahre auf einer privaten internet schule ueber K12 und so konnte ich es bestimmen was sie nimmt die kirchliche version oder die realistische version, und dann werden die maedchen mit 13 schwanger und fallen so dann ins loch wo sie vom staat abhaehnig sind, aber das gibt es dann auch nur solang und dann stehn die maedchen ohne abschluss da , weil man ja keine schwangeren maedchen in der schule sehn will und die eltern meist auch die kinder vor die tuer setzt da sie nicht bis zur hochzeitsnacht gewartet haben , DAS LAND DER GROSSEN FREIHEIT !!!!!!!

    • Liebe Martina,

      Ich hab‘ Deinen Kommentar komplett gelesen… Ja, so ist es! Leider! Viele, denen es gut geht, merken gar nicht mehr, wie ungerecht sie anderen Menschen gegenüber sind – und ich finde und fand das schon immer furchtbar. Doppelmoral ist auch eine Sache, die mich schon als kleiner Junge beschäftigt hat, als ich mitbekommen habe, was bei uns auf dem kirchlichen Dorf so alles abging. Der Pfarrer mit Kindern und „Haushälterin“… ist da nur ein Beispiel von vielen. Hoffen wir einfach weiter, dass irgendwann alles besser wird… und versuchen wir dafür auch etwas zu tun! Und wenn es nicht besser wird, versuchen wir einfach das Beste draus zu machen. Eine schöne Zeit mit seinen Kindern, Familie und Freunden zu haben, ist wichtiger als sich jeden Tag über alles mögliche und unmögliche zu ärgern… obwohl mir das auch schwer fällt, bei all der Ungerechtigkeit auf dieser Erde…

      LG

      Wolfgang

  3. ich hätte mir gerne das Video angeschaut. Aber ohne deutschen Untertitel verstehe ich nur die Hälfte. Mein Englisch ist doch noch nicht so gut wie ich dachte. ☹️

  4. Lol Hatte seit dem Kommentar oben keine zeit zum reingucken , tut mir leid das ich da meinen frust unter das kapitel gesezt hab. Also da muss ich echt einen schlechten tag gehabt haben 🙂

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